Schädlingsbekämpfung

Schnecken

Wer weder Schnecken noch Gift im eigenen Garten haben möchte, mag mit einem Schneckenzaun gut beraten sein. Die steil nach aussen gebogene Kante des Zauns verhindert effektiv, dass die Plagegeister in die Beete eindringen können.

 

Aber Achtung: Sobald Blätter oder Gräser über den Zaun hängen, können Schnecken diese als Brücke in die Beete verwenden. Beim Kauf der Schneckenzäune ist außerdem auf gute Qualität zu Achten. In Bau- und Gartenmärkten werden gelegentlich Rollen von dünnem Plastikzaun zum selbst Biegen angeboten. Das Material scheint kaum UV-Licht beständig, so dass der Zaun kaum eine Saison übersteht. Deutlich besser sind Varianten aus Metall oder Hartplastik. Bezugsquellen findet ihr in der Rubrik Links (unter Gartenbedarf).

 

Hochbeete stellen auch einen gewissen Schutz gegen die Schnecken gar. Hin und wieder verirrt sich aber doch ein Exemplar ins Beet und isst sich satt.

Gespinnstmotte

Informationen rund um die Erkennung und Bekämpfung von Gespinntmotten findet ihr in unserem Merkblatt.

Blattläuse

Wer auf die Chemiekäule oder andere im Fachhandel erhältliche Blattlausbekämpfungsmittel (z.B. basiert auf Neemöl) verzichten möchte, ist mit ein paar Hausmitteln gut beraten.

 

Fest angelegte und mit Bindedraht befestigte Leimringe an Bäumen und Sträuchern verhindern die Einwanderung von Schädlingen (die Anwendung erfolgt Anfang Oktober gegen Frostspannerweibchen, Apfel-Gespinstmotten und Blutläuse und Anfang März gegen Ameisen und Blattläuse bzw. Ameisen, die die Blattläuse gerne transportieren).

 

Effektiv sind auch Pflanzenjauchen (z.B. aus Brennnesseln, Ackerschachtelhalm oder Rainfarn). Zur Herstellung der Pflanzenjauchen werden die zerkleinerten Pflanzenteile (ca. 1 kg Pflazen auf 10 Liter Wasser, oder getrocknete Pflanzen aus dem Fachhandel gem. Anleitung) für ca. 2 Wochen unter Luftabschluss mit Wasser vergoren. Die fertige Jauche wird mit einer Sprühflasche auf die befallenen Pflanzenteile aufgebracht. Aber Achtung: die vergorene Jauche stinkt fürchterlich, den Jauchebehalter also gut geschlossen halten, sonst ärgern sich die Nachbarn.

 

Sinnvoll ist es ebenfalls, auf eine gesunde Mischkultur in den Beeten zu achten. Monokulturen machen Schädlingen das Leben leicht. Außerdem lohnt es sich, Kräuter (z.B. Bohnenkraut im Gemüsebeet) und andere Pflanzen mit starken Aroma-Ölen (z.B. Lavendel im Rosenbeet) in die Beete bzw. in der Nähe gefährdeter Pflanzen zu setzen.

 

Ein weiterer wichtiger Faktor für einen Schädlingsfreien Garten sind die Nützlinge. Gegen Blattläuse helfen insbesondere Ohrenzwicker, Marienkäfer und die Larven von Marienkäfer, Florfliege und Gallmücke. Die Nützlinge freuen sich wiederum über Gärten, die ihnen ausreichen Rückzugsmöglichkeiten bieten.

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